KK- Wendezelle

Wandertag 2016

 

 

 

Wandertag 2015

Auf und ab im Lauf der Zeit,

33 Jahre – Gemischte Kyffhäusergruppe Wendezelle.

Vor 33 Jahren gaben Martina und Martin Küchenthal den Anstoß, eine gemischte Gruppe mit Männlein und Weiblein in der KK-Wendezelle zu gründen. Ging es zunächst darum, ehe-maligen Mitgliedern der Jungen Gesellschaft Wendezelle nach der Heirat eine neue Heimat oder ein neues Betätigungsfeld zu geben, wurde die Sache schnell zum Selbstläufer. Mit Elan und Ehrgeiz gingen die Jungverheirateten im neuen Feld auf und wurden richtige Kyffhäuser mit entsprechenden Schießleistungen. Neben dem Schießen war stets das freundschaftliche, gemeinsame Tun von großer Bedeutung für die Gruppe. Viele Aktivitäten wurden verfolgt und durchgeführt. Faschingsfeiern, Teilnahme an Schützenfesten, Pfingstgrillen mit Lagerfeuer in der Schweineweide, Weihnachtsfeiern, Bootstouren, private Feiern und Jubiläen  und ein alljährlicher Wandertag Anfang Oktober standen auf dem Programm.

So gelang es auch schwierige Zeiten zu überstehen. Babyzeiten, Kindererziehung und  berufliche Orientierungen beschnitten die Freizeit und verlangten den jungen Leuten Einiges ab.  Die Gruppe schwächelte, das Schießen kam fast zum Erliegen, aber der private Zusammenhalt blieb bestehen.  Kleine Leute werden groß und selbstständiger, die Eltern verfügten wieder über mehr Zeit und so schaffte es die Gruppe bis ins 33. Jahr mit steigender Tendenz, soweit es die Anzahl der Mitglieder und die Teilnahme an Schießver-anstaltungen und Übungsabenden  betrifft.

Grund genug, eine richtige Sause im Harz anlässlich des traditionellen Wandertags zu machen. Langfristig voraus wurde ein Gruppenferienhaus mit Selbstverpflegungsmöglich-keit im Harz gebucht. Jetzt wurden Einkäufe getätigt, Klamotten gepackt, Fahrgemein-schaften organisiert und freitags das Ziel in Bad Sachsa angesteuert. Das Wetter war toll und die Temperaturen bis in die späten Abendstunden angenehm. Nach  einem zünftigen Grillabend blieb viel Zeit für Gespräche und Unterhaltung mittels Musik, Kicker, Billard und Dart. Das ein oder andere Bierchen wurde auch geschluckt, andere Getränke waren auch im vielfältigen Angebot, keiner kam zu kurz und so hielten es einige Kameraden  auch länger aus.

Am nächsten Tag stand natürlich Wandern auf dem Programm. Durch den Kurpark ging es hoch zum Falkenhof auf dem Katzenstein. Bei einer Flugschau wurden verschiedene Greifvögel vorgeführt und Informationen zu Herkunft und Lebensweise gegeben. Nun noch ein Rundgang durch die Volieren-Anlage und dann weiter. Die Harten, konditionell gut drauf, trieb es  noch höher auf den Ravensberg. Der Blick ins Tal und ins Umland  entlohnte für die Mühen des deftigen Anstiegs. Die weniger Wandererprobten scheuten diese Mühen, sie spazierten entlang eines munteren Bächleins hinunter ins Tal, schauten sich  in Bad Sachsa einen bunten Kutschenkorso an und erkundeten die Schönheiten des Orts. So kamen beide Gruppen voll auf ihre Kosten. Am späten Nachmittag  traf man wieder zusammen. Etwas sonnen, sich erholen und Kaffeetrinken im Freien. Danach Bundesligaergebnisse diskutieren und bayerische Schmankerl vorbereiten. Helfer gab es genug und kochen konnten die auch. Es schmeckte allen und so hatten alle Spaß an diesem recht zünftigen Abend, wiederum mit Nachsitzen.

Am nächsten Morgen hieß es dann Sachen packen, ausgiebig frühstücken, das Geschirr, Töpfe und Pfannen wegräumen und die Küche halbwegs sauber hinterlassen. Das  ist halt so bei Selbstverpflegung. Alle packten mit an, das bisschen Haushalt war schnell erledigt, die gemeinsame Kasse  wurde geschont und die kommunikative Seite war auch nicht zu ver-achten. Anschließend ging es nach einem schönen Wochenende zurück ins heimische Flachland. Gemeinsames Fazit: Das war nicht das letzte Mal.             

Foto: Alexander Lehne

 

Wandertag 2013

 

Am 03.10 2013 begingen wir, jetzt schon traditionsgemäß, unseren Wandertag.  09.00 Uhr Treffen bei Fricken an der Ecke, auf die PKW`s verteilt und schon ging es los.  Die Sonne lachte uns es versprach ein schöner Tag zu werden. Nach einer Stunde hatten wir unseren Ausgangspunkt am Oderteich erreicht und Karin und Jürgen Rickmann traten in Aktion. Sie hatten die Tour akribisch vorbereitet und eine schöne Strecke ausgewählt. Zunächst auf fast ebenen Weg in Richtung Königskrug, dann ein Rechtsschwenk zur Waldgaststätte Rinderstall. 

Zwischendurch eine ausgiebige Verpflegungspause und ein kleiner Abstecher zu den Hahnenkleeklippen. Dort wurden wir mit einem herrlichen Fernblick belohnt und gutgelaunt und beschwingt ging es abwärts. Das Beschwingtsein bringen Pausen so mit sich, greift doch mancher zu einer flüssigen Stärkung. Beschwippst war aber doch keiner, schließlich wussten alle - runter ist schön, aber irgenwann muss man wieder rauf. Nach erwanderten 10 Km erwartete uns am Rinderstall eine Überraschung. Der Stall war drinnen wie draußen rappelvoll, mit einem sieben Minuten Bier war in keiner Weise zu rechnen, also machten wir es uns auf einigen Baumstuken im Angesicht zechender Biergartenbesucher gemütlich und griffen auf die mitgeführten Köstlichkeiten zurück. Das schmeckte auch und die Rucksäcke wurden ein wenig leichter. Die Träger dafür schwerer. dennoch rechnet sich das, schließlich verändert sich dabei der Schwerpunkt entscheidend und das Waaandern ist viel einfacher.  

Nach 30 Minuten brachen wir wieder auf, ging es nun doch dem Ende entgegen. nur noch 6 km, aber die hatten es in sich. Immer schön sanft bergauf. Wirklich nur sanft, aber auf die Dauer geriet manch einer ins Schwitzen, die munteren Gespräche verstummten allmählich und der ganze Tross zog sich etwas auseinander. Gut, dass es ständig entlang der Oder ging. Da gab es viel zu sehen, einige Brücken luden zum Verweilen ein, gab es doch Forellen im Wasser zu entdecken und auch anderes Getier. Die Hahnenkleeklippen konnte wir auch noch einmal von unten bestaunen und bekamen ein gutes Gespür für die überwundenen und noch zu überwindenden Höhenmeter.  Karin tröstete die etwas schwächelnden Kameraden/innen und sprach ihnen Mut zu. "Dort hinten, da wo die Bäume fast zusammenstehen geht es nur noch geradeaus."

Das hörten wir einige Male, aber Recht hatte sie, plötzlich waren wir wieder am Oderteich. Rein mit den Wanderklamotten in den Kofferraum und zurück nach Wendezelle.  Dort fielen wir bei Bernd in den Stuben ein, stärkten uns ein wenig und zischten das ein oder andere Bierchen weg. Wandern macht durstig und dehydrieren wollte nun auch niemand. Fazit: Es hat allen viel Spaß gemacht, im nächsten Jahr wandern wir wieder.

 

 

      

Gut gelaunt bergab

 

kleine Pause

 

auf den Klippen

 

   

            

unser  Tourplaner

 

da fehlen noch

 

Eure Fotos

 

Beschreibungstext

 

 

 

Paddeltour der gemischten Gruppe auf der Oker

 

 

Vorbereitung zum Start

 

Seit zwanzig Jahren reden wir schon von der Paddeltour, trotz aller Bemühungen hatten wir es nie geschafft. Jetzt ging es nun wirklich an.

 

Bärbel und Laggi übernahmen die Organisation.  Boote bei der Kanustation Seershausen bestellen, den Weg erkunden, mögliche Rastplätze auswählen  und die Einsatzstelle festlegen. Das Wetter spielte mit, herrlicher Sonnenschein, ein leichter Rückenwind und eine relativ hohe Strömungsgeschwindigkeit boten hervorragende Voraussetzungen, um die Oker zwischen Hillerse und Seershausen zu erkunden.

Zwanzig wagemutige Paddler machten sich auf den Weg.

 

Das Einsetzen war für manche Teilnehmer  nicht ganz einfach, waren die Boote zunächst doch etwas kipplig und gewöhnungsbedürftig. Doch schon nach wenigen Minuten waren die Anfangsschwierigkeiten überwunden und es ging munter zur Sache. Zwischendurch mal ein kleines Wettrennen, eine kurze Wasserschlacht, ab und zu einige Minuten treiben lassen und die Natur genießen oder die Steuerkünste der anderen Teilnehmer kommentieren. Ein Pärchen havarierte mit einem umgestürzten Baum und versuchte sich dann zwangsläufig an einer Eskimorolle, was sich aber im offenen Kanadier als zu schwierig erwies. Also war Baden angesagt. Aber nichts passiert, das Wasser bot eine angenehme Abkühlung und Kyffhäuser können nicht nur schießen, sondern sind auch schwimmfähig. Schnell das Boot aufgerichtet, Wasser raus und schon ging es weiter bis zum Wasserrastplatz in Volkse.

Alle Boote raus, einige Minuten Rast, etwas Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, die Glieder richtig strecken, die Schultermuskulatur entspannen und Boote wieder rein. Das war nicht ganz einfach. Unterschiedlichste Techniken wurden probiert und ein zweiter Badegang konnte nur unter Einsatz aller Kräfte im letzen Moment verhindert werden. Dann weiter im Schlussspurt durch die herrlichen Okerauen nach Seershausen. Unterwegs kamen die Naturfreunde auf ihre Kosten. Greifvögel, Enten, ein Eisvogel, Mengen von Libellen, Schmetterlingen, unterschiedlichste Seerosen und weitere Pflänzchen waren an den Ufern zu bestaunen. Da ließ man sich gern etwas treiben und genoss die Eindrücke.

Dann am Ziel schnell die Boote raus, gemeinsam kurz gesäubert, das Finanzielle geregelt und dann ab zu Bernd in den Biergarten, um den Tag ausklingen zu lassen.

Paddeln macht hungrig und durstig, beide Bedürfnisse konnte Bernd befriedigen und zur Freude aller Paddler kredenzten uns unsere Gekenterten noch ein Verdauerli auf den Schreck.

Da bleibt natürlich alles lebhaft in Erinnerung und wir freuen uns schon auf die nächste Tour,

vielleicht auf der Aller oder der Oertze. 

 

 

     

 

das läuft wie am Schnürchen

 

die Strömung ausnutzen

 

was gibt`s denn da zu sehen?

 

 

Start in Hillerse

 

 

      

verdiente Pause in Volke

 

gleich geht es zurück

 

die haben noch Kraft

 

 

      

immer schön steuern

 

Pause in Volkse

 

ab ins Schilf

 

 

 

 

      

Libellen am Ufer

 

Fachsimpeln

 

wer ist schneller?

 

 

 

 

   

   

mal treiben lassen

 

rein mit dem Boot

 

Glück gehabt

 

 

 

      

die Sonne brennt

 

Abschluss im Biergarten

 

gewonnen!

 

 

 

 

Weihnachtsfeier der gemischten Gruppe am 15.12.2012

 

Im Schützenraum wäre es wohl ein wenig eng geworden, daher hatte uns Bernd in den festlich geschmückten Wendezeller Stuben einquartiert. Nach einigen Weihnachtsliedern und excellentem Essen ging es an die jährlichen Weihnachtsspiele. Laggi hatte sich wieder neue Herausforderungen ausgedacht und brachte die Gesellschaft schnell in Trab. Zielsicherheit, Konzentration und Lungen-kapazität waren gefordert und Voraussetzung für ein erfolgreiches Absolvieren der vielseitigen Übungen. Die bunt gemischten Teams gaben alles und schließlich standen die Sieger fest. Zum Dank, das wir sie gewinnen ließen, kredenzten sie uns auch noch eine Runde. Das ist wahrer Sportsgeist. Danke!

Dann gings weiter mit dem Schrottwichteln. Ist doch immer überraschend welche Schätze in den Wendezeller Haushalten so schlummern. Alles wurde gewählt, getauscht und begutachtet, einige Dinge aber wohlweißlich nicht nach Hause geschleppt. Die stellen Petra und Bernd dann im nächsten Jahr wiederum auf den Gabentisch. Bis dahin haben sich die Interessenlagen vielleicht geändert, mal sehen. 

Gewichtelt wurde natürlich auch. Hübsch verpackte Geschenke wechselten die Besitzer und wurden zu aller Freude ihrer Bestimmung zugeführt. Alle fühlten sich von ihrem Anonymus gut bedacht, da blieb nichts stehen. Es war ein schöner, langer Abend. Gut, das der nächste Tag ein Sonntag war.